2007- Vielfalt der Regenerativen Energien
Das Thema der Klimaveränderungen spielt in der Öffentlichkeit eine immer größer werdende Rolle. Vor diesem Hintergrund öffneten am
28. April wieder 510 Betreiber ihre über 1000 Anlagen. Dank der Hochdruckwetterlage lieferten die Solaranlagen Höchstleistungen. Eine Fortsetzung fand der Tag mit der WOCHE DER SONNE, die vom 28. April bis 6. Mai stattfand und sich Sonnenwärme- und Sonnenstromanlagen widmete.
Am Mittwoch zuvor fand bereits zum dritten Mal der Schulenergietag statt. Schüler beschäftigten sich in Projektarbeiten mit dem Thema Energienutzung und deren Umweltauswirkungen
2006 „Mit der Sonne leben – unserer Kinder wegen!“
Im Jahr 2006 stand der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Mittelpunkt, als 1986 weite Landstriche radioaktiv verseucht wurden. Damals starben viele Menschen oder wurden evakuiert, kehrten wieder zurück und leiden noch heute darunter.
Mancherorts wurde das zum Anlass genommen, Jugendgruppen aus den betroffenen Regionen nach Deutschland einzuladen. So auch in Oederan, wo eine Jugendgruppe aus Masyr/Weißrussland die ökumenische Andacht und den Tag der Erneuerbaren Energien erlebten und alle bereicherten.
Vor allem die steigenden Energiekosten veranlassten viele, sich nach Alternativen zum Gas- oder Ölkessel um zu sehen. Deutschlandweit boten 293 Anlagenbetreiber wieder an 604 Anlagen Informationen zu den mannigfachen Möglichkeiten der sanften Energienutzung. Holzkessel, thermische wie auch photovoltaische Solaranlagen waren am meisten gefragt. Die Diskussionen und Messeangebote kamen nicht zu kurz. So waren der Publizist Franz Alt und der Träger des alternativen Nobelpreises Hermann Scheer in Oederan in Diskussion zu den brennenden Zukunftsfragen. Ein Forum zu den Chancen der Landwirtschaft rundete die Oederaner Energietage ab.
Im Oktober 2005 erhielt die Stadt Oederan den Deutschen Solarpreis in der Kategorie „Medien“. Damit wurde die Kleinstadt Oederan für seine einzigartige deutschlandweite Informationsaktion für erneuerbare Energien gewürdigt, die seit 10 Jahren erfolgreich angenommen wird.
2005 “Lass die Sonne in dein Haus"
2005 nahmen unter dem Motto "Lass die Sonne in dein Haus" 720 Anlagenbetreiber mit über 900 Anlagen am "Tag der Erneuerbaren Energien" teil.
Bei sonnigem Wetter fand der 10. Aktionstag einen würdigen Rahmen. In Oederan wurde die bundesweite Aktion "Wärme von der Sonne" von RegioSolar eröffnet, die erste Solarkochschule war zu Gast und eine Klimabotschaftsaktion mit der Verlosung einer thermischen Solaranlage rundete das Programm ab.
Der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Herr Stanislaw Tillich, Schirmherr des Aktionstages, würdigte in seinem Grußwort die kommunale Initiative Oederans und verwies auf die Erfolgsgeschichte der letzten 10 Jahre. Neu waren 2005 die stärkere Einbindung von Schülerinnen und Schülern mit einem Schulenergietag, das Faserleinenprojekt und das Solare basteln und gestalten mit der Volkskunstschule Oederan.
Im Oktober 2005 erhielt die Stadt Oederan den Deutschen Solarpreis in der Kategorie „Medien“. Damit wurde die Kleinstadt Oederan für seine einzigartige deutschlandweite Informationsaktion für erneuerbare Energien gewürdigt, die seit 10 Jahren erfolgreich angenommen wird.
>> Video Präsentationsfilm der Stadt Oederan starten ( Hinweis: Zum betrachten benötigen Sie den kostenlosen Real-Player)
2004 „Alle reden vom Wetter – wir machen Energie daraus“ | zeige 2004 >>
Mit dem Motto „Alle reden vom Wetter – wir machen Energie daraus“ wurde auf dem Aktionstag 2004 die nützliche Seite des Wetters auf unserem Planeten herausgestellt. Gleichzeitig wurde aber auch auf die Gefahren der ungezügelten Nutzung der fossilen Energieträger aufmerksam gemacht. 406 Betreiber warben mit ihren über 800 Sonnenanlagen für die solare Energiezukunft.
Auf der Kommunalkonferenz Erneuerbare Energien im März in Freiberg und auf der Bundeskonferenz regionaler Solarinitiativen www.regiosolar.de in Berlin spielte der Aktionstag als eine Möglichkeit der Vernetzung eine bedeutende Rolle. Im Mai kam die Klimastaffel auch durch das kleine Städtchen Oederan. Da gaben die Initiatoren die Botschaft von Oederan „Öffnen Sie ihre Solaranlage am Tag der Erneuerbaren Energien“ mit auf den Weg durch Deutschland zur Weltkonferenz nach Bonn.
2003 | zeige 2003 >>
Das Jahr 2003 war die Aktion der leisen Töne. Trotzdem zeigten 300 Betreiber 630 Anlagen in allen deutschen Bundesländern.
2002 „Bei uns wird nicht gepafft, wir arbeiten mit Sonnen-, Wind- und Wasserkraft" | zeige 2002 >>
Unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministers Jürgen Trittin fand auch 2002 der deutschlandweite "Tag der Erneuerbaren Energien" statt. Unter dem Motto " Bei uns wird nicht gepafft, wir arbeiten mit Sonnen-, Wind- und Wasserkraft" wanderten wieder tausende Energieinteressierte zu den über 700 geöffnete Stätten ökologischer Energienutzung.
2001 „SoWiWas* plus Biomasse und es bleibt mehr in eurer Kasse“ | zeige 2001 >>
(*Sonne, Wind, Wasser)
Auch im Jahr 2001 gab es deutschlandweit - jetzt in allen Bundesländern - unvermindertes Interesse an der Aktion. Unter dem Motto „SoWiWas* plus Biomasse und es bleibt mehr in eurer Kasse" (*Sonne, Wind, Wasser) schauten Tausende nach den Anlagen, um mit der Sonne Betriebkosten zu sparen.
Erstmals präsentiert sich der „Tag der Erneuerbaren Energien" auch im Internet, so dass die Teilnehmeranschriften auch rund um die Uhr abrufbar sind.
2000 „Neuer Energiemix - heute schauen, morgen bauen" | zeige 2000 >>
Im Jahr der Jahrtausendwende 2000 konnte mit dem 5. Aktionstag ein kleines Jubiläum begangen werden. Nun mehr luden über 575 Anlagenbetreiber in 11 Bundesländern Interessierte und Nachahmer der Erneuerbaren Energien in die solare Praxis ein. Programmatisch war auch das Motto entsprechend der Liberalisierung der Energiemärkte: „Neuer Energiemix - heute schauen, morgen bauen". Schirmherr der Aktion war der Präsident von EUROSOLAR und Träger des alternativen Nobelpreises Dr. Hermann Scheer.
In Oederan, dem Geburtsort des „Tages der Erneuerbaren Energien", fand die 1. Regionalmesse Erneuerbare Energien, gekoppelt mit einem Naturmarkt, sehr großen Zuspruch.
Das Jahr 2000 war auch das Jahr der Würdigungen. So erhielt die Stadt Oederan in der Endrunde des Wettbewerbes „TAT-Orte - Gemeinden im ökologischen Wettbewerb" einen der Hauptpreise. Bei dieser Anerkennung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Osnabrück und das Deutsche Institut für Urbanistik Berlin spielte die Nutzung Erneuerbarer Energien und der „Tag der Erneuerbaren Energien" eine entscheidende Rolle. Im Juni 2000 wurde der „Tag der Erneuerbaren Energien" mit dem 1. Chemnitzer Umweltpreis geehrt.
Im November 2000 konnten Mitarbeiter der Stadt Oederan, stellvertretend für ale Mitstreiter des Aktionstages, den PR - Preis im Bundeswettbewerb „Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz" aus den Händen der Umweltministerin NRW, Bärbel Höhn entgegen nehmen
Der „Tag der Erneuerbaren Energien" erhielt den Preis in der Kategorie „Beste dialogorientierte Leistung". Der Bundeswettbewerb wurde durch das Klimabündnis Frankfurt a. M. und Bundesverband für Umweltberatung Bremen ausgelobt.
1999 „Abschied vom Kohle- und Atomjahrhundert, auf ins Solarjahrtausend" | zeige 1999 >>
Der vierte Aktionstag hatte ein programmatisches Motto im Jahr 1999. Vor der Jahrtausendwende nutzten Tausende Besucher in zehn Bundesländern die Gelegenheit, mit den Umweltpionieren ins Gespräch zu kommen. 570 Besitzer stellten 668 unterschiedliche, alternative Energiesysteme vor. Die Begegnungen wurden vielerorts von Ausstellungen, Veranstaltungen für Kinder, Umweltfesten und speziellen Vorträgen begleitet.
In Oederan gestaltete der Fernsehjournalist und Umweltpolitiker Franz Alt einen begeisternden Themenabend.
1998 „Nachwachsende Rohstoffe - jedoch nachhaltig und umweltverträglich nutzen" | zeige 1998 >>
1998 konnten sich die Organisatoren über das bundesweite Interesse zum 3. „Tag der Erneuerbaren Energien" freuen. Acht Bundesländer waren dabei, als der Themenschwerpunkt „Nachwachsende Rohstoffe - jedoch nachhaltig und umweltverträglich nutzen" zur Diskussion stand. Impulse erhielten die Treffen auch durch den zeitgleich begangenen „Tag des Baumes".
Alle ostdeutschen Bundesländer waren dabei, dazu kamen Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Von der Ostsee bis in die Alpen freuten sich 365 Anlagenbetreiber über den Besuch von Interessierten. Immerhin 450 Anlagen waren zugänglich.
Bei Vertretern von Wirtschaft und Politik wird das Ereignis zum beachteten Forum. Zwischen Veranstaltern und Betreibern entwickeln sich dauerhafte Arbeitsbeziehungen, eine zunehmende bessere Vernetzung wird möglich.
1997 „Damit unsere Umwelt Zukunft hat: Global denken - lokal handeln" | zeige 1997 >>
In jenem Jahr übersprang die Idee auch sächsische Landesgrenzen. Das Kirchliche Forschungsheim Wittenberg in Sachsen-Anhalt konnte weitere 26 Anlagenbesitzer für das Projekt gewinnen. In Mecklenburg-Vorpommern waren acht Bewerber dabei, die durch die BI Kernenergie zur Förderung alternativer Energiekonzepte, Greifswald dazu ermutigt wurden.
1997 öffneten bereits 76 Betreiber ihre Türen und stellten insgesamt 101 Anlagen im Land Sachsen vor. „Global denken - lokal handeln" hieß das Thema des 2. Aktionstages. Über 2500 Besucher zählten die Organisatoren damals im Freistaat.
1996 „Zehn Jahre nach Tschernobyl – wir zeigen, es geht auch anders" | zeige 1996 >>
Ein Jahrzehnt nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl entschlossen sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung Oederan und der Stadtbau- und Wohnungsverwatungsgesellschaft Oederan mbH (SWG) auf ihre Weise eine geeignete Öffentlichkeitsaktion für die Akzeptanz Erneuerbarer Energien zu leisten. Der „Tag der Erneuerbaren Energien" wurde geboren.
1996 riefen sie die Betreiber thermischer Solar-, Photovoltaik- Wind- und Wasserkraftanlagen sowie Besitzer von Anlagen zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe erstmals auf, ihre Systeme der Öffentlichkeit zu zeigen und über Erfahrungen bei der Betreibung zu berichten.
„Zehn Jahre nach Tschernobyl – wir zeigen, es geht auch anders" hieß das Motto des 1. Aktionstages. Neue Techniken wollten die Organisatoren vorstellen und der Bevölkerung Mut machen, alternative Energien als Chance und Muss der kommenden Jahrzehnte zu sehen.
Besonderes Anschauungsprojekt war die 700 m² große Solaranlage im Wohngebiet der Freiberger Straße in Oederan. Sie versorgt 250 städtische Wohnungen mit Solar erwärmten Brauchwasser. Dieser Tag der offenen Solaranlage sollte aber nach dem Willen der Initiatoren nicht nur in Oederan, sondern an vielen Orten, großen wie kleineren Anlagen umweltfreundlicher Energien, belangt werden.
Beteiligten sich damals 27 Besitzer aus dem Land Sachsen, fand der Anstoß im Jahr darauf weitere Resonanz.
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