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Geschichte des Aktionstages

Diagrammübersicht zur Entwicklung des "Tages der Erneuerbaren Energien" von 1996 - 2009  |   zeige Diagramm >>

2009 „aktivleben passivbauen energiesparen















In Oederan wurde gemäß des obigen Mottos das Passivhaus in der Wanderausstellung der SAENA, im Vortrag und im ersten Oederaner Passivhaus als konsequentes Energiesparhaus vorgestellt. Daneben gab es wieder viel Wissenswertes über die Solar- und Holznutzung, Wärmepumpen und Pflanzeölfahrzeuge. Der Naturmarkt des Landschaftspflegeverbandes rundete traditionell das ganzheitliche Angebot aus unserer Natur und Umwelt ab.

Deutschlandweit waren an über 252 Orten über 458 Anlagen zu besichtigen. Vielfach wurden Solarfeste und Solarwochen, Radtouren, Messen Diskussionen usw. wie z.B. in Bärenstein/Sachsen, in Kirchheimbolanden und im gesamten Donnersbergkreis/Rheinland-Pfalz, in Altenstadt/Hessen oder in Görlitz, Sachsen angeboten.

An besonderen Anlagen und Häusern konnten u.a. besichtigt werden: ein zum Passivhaus saniertes Ferienhaus in Neuendorf auf der Insel Usedom/Mecklenburg-Vorpommern, div. Elektromobiltät in Fehmarn /Schleswig-Holstein, das Waldsolarheim in Eberswalde /Brandenburg, die geothermische Grubenwassernutzung im Schloss Freudenstein in Freiberg/Sachsen, das CO2 neutrale Feuerwehrgerätehaus in Neustadt/Vogtland Sachsen, die Absorptionskälteanlage mit solarem Antrieb im Nationalpark- Zentrum in Bad Schandau / Sachsen, die Bioabfallvergärung mit Blockheizkraftwerk in Frankfurt/Main und das Wasserkraftwerk der Stadtwerke Zirndorf/Bayern.
2008 „Klimaschutz wichtiger denn je“






Bei überwiegend sonnigen Wetter konnten über 232 Anlagenbetreiber und Organisatoren am 26. April ihre über 397 Anlagen der Öffentlichkeit zeigen. Und das ganz beruhigt, denn die Sonne erhöht weder ihre Preise noch schickt sie eine Rechnung.
Das was sich derzeit auf dem Öl-, Gas- und Kraftstoffmarkt abspielt, lässt die Solaranlagenbetreiber kalt, denn die Sonne schickt täglich genug Energie auf die Erde. In diesem Jahr waren besonders viele Begleitveranstaltungen zu verzeichnen. Auch der Schulenergietag in der Woche zuvor hatte eine gute Resonanz.
2007- Vielfalt der Regenerativen Energien







Das Thema der Klimaveränderungen spielt in der Öffentlichkeit eine immer größer werdende Rolle. Vor diesem Hintergrund öffneten am
28. April wieder 510 Betreiber ihre über 1000 Anlagen. Dank der Hochdruckwetterlage lieferten die Solaranlagen Höchstleistungen. Eine Fortsetzung fand der Tag mit der WOCHE DER SONNE, die vom 28. April bis 6. Mai stattfand und sich Sonnenwärme- und Sonnenstromanlagen widmete.
Am Mittwoch zuvor fand bereits zum dritten Mal der Schulenergietag statt. Schüler beschäftigten sich in Projektarbeiten mit dem Thema Energienutzung und deren Umweltauswirkungen

2006 „Mit der Sonne leben – unserer Kinder wegen!“














Im Jahr 2006 stand der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Mittelpunkt, als 1986 weite Landstriche radioaktiv verseucht wurden. Damals starben viele Menschen oder wurden evakuiert, kehrten wieder zurück und leiden noch heute darunter.
Mancherorts wurde das zum Anlass genommen, Jugendgruppen aus den betroffenen Regionen nach Deutschland einzuladen. So auch in Oederan, wo eine Jugendgruppe aus Masyr/Weißrussland die ökumenische Andacht und den Tag der Erneuerbaren Energien erlebten und alle bereicherten.
Vor allem die steigenden Energiekosten veranlassten viele, sich nach Alternativen zum Gas- oder Ölkessel um zu sehen. Deutschlandweit boten 293 Anlagenbetreiber wieder an 604 Anlagen Informationen zu den mannigfachen Möglichkeiten der sanften Energienutzung. Holzkessel, thermische wie auch photovoltaische Solaranlagen waren am meisten gefragt. Die Diskussionen und Messeangebote kamen nicht zu kurz. So waren der Publizist Franz Alt und der Träger des alternativen Nobelpreises Hermann Scheer in Oederan in Diskussion zu den brennenden Zukunftsfragen. Ein Forum zu den Chancen der Landwirtschaft rundete die Oederaner Energietage ab.

Im Oktober 2005 erhielt die Stadt Oederan den Deutschen Solarpreis in der Kategorie „Medien“. Damit wurde die Kleinstadt Oederan für seine einzigartige deutschlandweite Informationsaktion für erneuerbare Energien gewürdigt, die seit 10 Jahren erfolgreich angenommen wird.

2005 “Lass die Sonne in dein Haus"














2005 nahmen unter dem Motto "Lass die Sonne in dein Haus" 720 Anlagenbetreiber mit über 900 Anlagen am "Tag der Erneuerbaren Energien" teil.
Bei sonnigem Wetter fand der 10. Aktionstag einen würdigen Rahmen. In Oederan wurde die bundesweite Aktion "Wärme von der Sonne" von RegioSolar eröffnet, die erste Solarkochschule war zu Gast und eine Klimabotschaftsaktion mit der Verlosung einer thermischen Solaranlage rundete das Programm ab.
Der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Herr Stanislaw Tillich, Schirmherr des Aktionstages, würdigte in seinem Grußwort die kommunale Initiative Oederans und verwies auf die Erfolgsgeschichte der letzten 10 Jahre. Neu waren 2005 die stärkere Einbindung von Schülerinnen und Schülern mit einem Schulenergietag, das Faserleinenprojekt und das Solare basteln und gestalten mit der Volkskunstschule Oederan.

Im Oktober 2005 erhielt die Stadt Oederan den Deutschen Solarpreis in der Kategorie „Medien“. Damit wurde die Kleinstadt Oederan für seine einzigartige deutschlandweite Informationsaktion für erneuerbare Energien gewürdigt, die seit 10 Jahren erfolgreich angenommen wird.
>> Video Präsentationsfilm der Stadt Oederan starten (Hinweis: Zum betrachten benötigen Sie den kostenlosen Real-Player)

2004 „Alle reden vom Wetter – wir machen Energie daraus“  |  zeige 2004 >>

2003  |  zeige 2003 >>

2002 „Bei uns wird nicht gepafft, wir arbeiten mit Sonnen-, Wind- und Wasserkraft"  |  zeige 2002 >>

2001 „SoWiWas* plus Biomasse und es bleibt mehr in eurer Kasse“  |  zeige 2001 >>

2000 „Neuer Energiemix - heute schauen, morgen bauen"  |  zeige 2000 >>

1999 „Abschied vom Kohle- und Atomjahrhundert, auf ins Solarjahrtausend"  |  zeige 1999 >>

1998 „Nachwachsende Rohstoffe - jedoch nachhaltig und umweltverträglich nutzen"  |  zeige 1998 >>

1997 „Damit unsere Umwelt Zukunft hat: Global denken - lokal handeln"  |  zeige 1997 >>

1996 „Zehn Jahre nach Tschernobyl – wir zeigen, es geht auch anders"  |  zeige 1996 >>